leohome-becker.de Mein Name ist Brandon vom Löwengarten, genannt "Luis". *13.10.2005   † 08.09.2017                                                  Am 12. August 2005 machten sich Rahel Schale und Cookie (Skjaergaardens Crunchy Macadamia Nut) aus dem Norden Deutschlands auf den Weg ins Rheinland. Dort saß mein Vater, Niklas vom Löwengarten, bereits in den Startlöchern und freute sich auf seine norwegische Braut. Seine Leute hatten ihm schon von dem bevorstehenden Besuch erzählt. Cookie wurde   auch stürmisch begrüßt, aber die richtige Hochzeit fand erst am 13. August statt. Als meine Mutter im Laufe der kommenden Wochen   immer rundlicher wurde, war die Freude bei allen groß. Am Tag vor meinem Auftritt in die Welt reisten diesmal die Rheinländer zum Norden, um das Geburtsereignis hautnah mitzuerleben.                                                    Sie erzählen noch heute begeistert von dieser langen Nacht.    Meine Mutter war ganz schön gefordert, da ich noch 9 Schwestern und 2 Brüder habe. Ich habe aber gehört, dass sie alles souverän gemeistert hat, obwohl es bei ihr eine Premiere war. Meine Geschwister und ich haben dann erst mal für Trubel im Haushalt von Schales gesorgt und die großen Leos richtig schön in Schwung gebracht. Am 8.12.2005 wurde ich als erster abgeholt. Da war ich 8 Wochen alt. Nun sollten mein Vater Niklas und seine Leute meine weitere Erziehung übernehmen. Im neuen Zuhause habe ich mich ganz schnell eingelebt. Hier sorgte ich dafür, dass es aus war mit der Ruhe. Die hatten sich mit Janosch, Papa Niklas und den beiden Katzen ein schönes und beschauliches Leben eingerichtet. Damit war es erst einmal vorbei. Alle waren am Anfang ganz schön genervt!!! Sie konnten sich wohl nicht mehr so recht an die Welpenzeit von Janosch und Niklas erinnern. Dem habe ich schnell abgeholfen, jetzt wissen sie wieder was los ist! Mit 8 ½ Wochen ging es zum ersten Mal in die Welpenschule. Dort habe ich viel Spaß und bin mit Feuereifer dabei. Jede Menge Welpenkumpel, schöne Spiele und gelernt wird auch. Das ist eine gute Mischung. Anschließend bin ich immer hundemüde. Habe mal zufällig mitbekommen, dass jemand sagte, der Luis scheint nicht dumm zu sein. Da waren meine Leute stolz und ich natürlich auch. Mittlerweile bin ich schon 16 Wochen alt. Und nun haben sich alle bereits an mich gewöhnt und sagen, dass sie mich nicht mehr missen möchten. Die meinen ja wohl, ich bekomme solche Gespräche nicht mit, aber ich beobachte und höre fast alles, denn ich bin ein aufgewecktes Kerlchen.    Fortsetzung folgt. Update September 2006 Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen und ich werde bald schon 11 Monate und langsam ein richtiger Hund. Deshalb möchte ich mich mal wieder zu Wort melden, da vielleicht einige Leute gerne wissen würden, was ich zwischenzeitlich so alles erlebt habe. Anfang Mai hatten wir bei uns in Duisburg ein kleines Welpentreffen. Fünf meiner Geschwister waren hier und noch einige erwachsene Hunde. Ich fand das ganz toll, aber leider durfte ich nicht so viel mittoben, da ich etwas Wachstumsbeschwerden hatte. Mein liebstes Hobby, wie könnte es eigentlich bei einem Leo anders sein, ist das Schwimmen. Meine Leute sagen immer, so einen wasserverrückten Leonberger hatten wir noch nie. Wenn es zum Wasser geht, bin ich nicht mehr zu bremsen. Am liebsten würde ich täglich stundenlang im Wasser zubringen, was aber zu meinem Bedauern nicht geht. Wir verbrachten im Juni/Juli die Ferien in Norwegen und Schweden. Das war genau der richtige Urlaub für mich, viel Wasser und Wald. Wir waren mit unserem Wohnwagen unterwegs und ich habe die Freiheit sehr genossen. Habe auch genau gehört, dass Herrchen und Frauchen sich lobend über mein Verhalten während unserer Rundreise geäußert haben. Mein Vater Niklas und Janosch sind sehr erfahrene Reisehunde, sie haben schon einiges von der Welt gesehen, aber für mich war es die erste Urlaubsreise und ich hatte sehr viel Spaß dabei. An unserem letzten Urlaubstag hatten wir auf der Rückreise eine nationale Ausstellung in Schweden. Ich war das erste Mal im Ring! Fand die Ausstellung, die bei schönem Wetter im Freien war, richtig toll, weil ich jede Menge anderer Hunde kennen gelernt habe. Da ich sehr kontaktfreudig bin, war das für mich ein schönes Erlebnis und die Richterin war auch sehr freundlich zu mir. Meine Leutchen haben sich dann sehr gefreut, dass ich von den 3 Anwesenden als bester Puppy gewonnen habe. Leider konnten wir nicht in den Ehrenring gehen, sonst hätten wir unsere Fähre verpasst. Eigentlich schade, hätte das auch noch gerne mitgemacht. Nun gehe ich wieder regelmäßig zur Junghundeschule. Aber das Leben ist nicht immer nur ein Spaß. Wir haben einen großen Verlust in unserer Familie erlitten. Mein Vater musste am 22.08.2006 operiert werden, da er einen Ball in seinem Magen hatte. Die OP war gut verlaufen, aber am 24.08.2006 ist er völlig unerwartet durch eine Embolie verstorben. Ich vermisse ihn, denn wir hatten uns gerne und er hat oft mit mir gespielt und getobt. Janosch mit seinen 9 ½ Jahren hat dazu natürlich keine große Lust mehr, er ist aber glücklicherweise noch wohlauf und ich kann noch viel Gutes von ihm lernen. Nun hoffe ich, für meine Leute ein Trost in ihrem großen Kummer zu sein. Natürlich werde ich ihnen meinen Vater nie ersetzen können, aber ich bemühe mich, sie aufzuheitern und abzulenken. Update November 2007 Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen und ich möchte mich wieder einmal zu Wort melden. Auch dieses Jahr hatte, wie immer, Höhen und Tiefen. Zwischenzeitlich habe ich einige Ausstellungen mitgemacht und meine Leute waren mit den Ergebnissen nicht unzufrieden. Für mich sind die Ausstellungen immer „Partytime“ und ich zeige dabei gerne mein fröhliches Temperament . Das treibt Herrchen oft den Schweiß auf die Stirn, da er an meinen ruhigen Vater gewöhnt war. Im Juni verbrachte ich mit Janosch und meinen Leuten einen wunderschönen Wanderurlaub in der Schweiz. 2 Wochen nach unserem Urlaub, am Wochenende herrschten Temperaturen von weit über 30 Grad, machte der Kreislauf von meinem Kumpel Janosch nicht mehr mit. Als Herrchen am 17. Juli frühmorgens mit uns zum ersten Spaziergang aufbrechen wollte, fand er Janosch wie friedlich schlafend vor. Ich hatte mich neben ihn gelegt. Janosch hatte uns in dieser Nacht ganz ruhig verlassen. Wir alle vermissen unseren Oldie sehr. Nun bin ich zur Zeit der einzige Leo im Haus. Da ich noch ein richtiger Lausbube bin und deshalb oft zu hören bekomme, wirst du denn nie erwachsen, muß ich mich mächtig anstrengen, damit meine Leute merken, auch der „lustige Luis“ kann schon gut gehorchen. Darum gebe ich mir natürlich sehr viel Mühe, besonders auf dem Hundeplatz und natürlich auch bei unseren Spaziergängen, damit sie mich auch tüchtig loben. Aber ich bin nun mal eine wirkliche Frohnatur und möchte noch ein wenig meine Jugend genießen. Der Ernst des Lebens fängt ja bekanntlich früh genug an. In Leonberg, beim diesjährigen Teamtest im September, habe ich mich ins Zeug gelegt und den 5. Platz von 18 teilnehmenden Leos erreicht, dazu kam dann noch das V 2 in derZwischenklasse auf der Ausstellung am Sonntag. Darüber haben sich meine Leute natürlich sehr gefreut. Im November war dann eine Körung in Sottrum. Und da dort auch unsere Freundin Regine Twellmeyer wohnt, haben wir den Termin gerne wahrgenommen und sie gleichzeitig mal besuchen können. Dabei konnte ich die Herren der Körkommission überzeugen, mir ihr Vertrauen zu schenken und habe die Körung bestanden. Nun arbeiten Herrchen und ich fleißig daran, damit ich im kommenden Frühjahr meine Begleithundeprüfung ablegen kann. Na, habe ich nicht viel Neues zu berichten? Selbstverständlich werde ich alle, die sich für mich interessieren, weiterhin auf dem Laufenden halten. Update August 2008 Nach einer längeren Pause, melde ich mich wieder einmal. Nun bin ich schon eine recht lange Zeit der einzige Leo im Hause Becker. Am 17. Juli war Janosch ein Jahr tot und mein Papa Niklas am 24. August sogar schon zwei Jahre. Wir alle vermissen die Beiden und meine Leute sprechen noch oft über sie. Dann versuche ich immer, sie mit meinen Späßen auf andere Gedanken zu bringen. Ich habe ja, wie schon zuvor berichtet, fleißig mit meinem Herrchen für die BH-Prüfung geübt. Im März sind wir nach Leonberg gefahren, um am 29./30.03.2008 an den Clubmeisterschaften teilzunehmen. Das war aufregend, wobei ich glaube, dass mein Herrchen viel nervöser war als ich. Am ersten Tag fand die BH/VT statt und ich habe den zweiten Platz gemacht. Aber es kam noch besser. Am zweiten Tag belegte ich den 1. Platz  bei der BH/Club und wurde Clubmeister 2008. Darüber haben sich meine Leute riesig gefreut, ich wurde kräftig gelobt und habe das richtig genossen. Es war wirklich ein schönes Wochenende und das Wetter hat auch mitgespielt. Unser diesjähriger Urlaub war sehr schön. Wir waren in Norwegen und Schweden. Dort gefällt es mir sehr, denn ich bin ein begeisterter Schwimmer und genieße die vielen Seen. Aber auch unsere tollen Wanderungen waren nach meinem Geschmack. Schön war unser Besuch bei Christina (Zwinger Aldibara’s) in Norwegen. Hier hatte ich sehr nette Damengesellschaft. Die Leo-Mädels sind sehr routinierte Schwimmerinnen, da sie Christina täglich beim Kanufahren begleiten. Herrchen wollte das gerne auch mitmachen und mir wurde vorsichtshalber eine Schwimmweste umgelegt. Auf meiner Fotogalerie könnt ihr mich damit bewundern. Meine Kondition ist zwar auch sehr gut, aber so durchtrainiert beim Schwimmen wie Christinas Hunde, bin ich nun doch nicht. Die Schwimmtour neben dem Kanu hat riesigen Spaß gemacht, die Weste hat mich überhaupt nicht gestört. Ich beneide die Mädels um dieses Vergnügen. Schade, dass wir nicht auch direkt an einem See wohnen. Auf jeden Fall hatte ich im Urlaub jede Menge Spaß und an unserem letzten Urlaubstag in Schweden, habe ich noch an einer Ausstellung in Tvååker teilgenommen. Beim Laufen im Ring war ich wieder zu einigen Scherzen aufgelegt, was meinem Herrchen gar nicht gefiel. Die Richterin fand es wohl eher zum Schmunzeln und setzte mich in der offenen Klasse auf den 2. Platz, ich bekam ein Exzellent und das Bändchen für Champion-Qualität. Siehst du, habe ich zu meinem Herrchen hinterher gesagt, so schlimm war ich doch gar nicht. Ich meine immer, wenn Herrchen bei einer Show nervös ist, müsste ich ihn beim Laufen ein wenig aufmuntern. Aber das sieht er wohl völlig anders. Zum Urlaubsabschluß waren wir noch bei meiner Züchterin zum Sommerfest. Wir waren ganz viele Leo’s und es gab für uns Hunde besondere Leckereien. Es gibt aber noch tolle Neuigkeiten, meine beiden Schwestern, Brooklyn und Beluga, haben mich mittlerweile zum mehrfachen Onkel werden lassen. Ist das nicht toll? Bis demnächst, ich lasse wieder von mir hören. Update Mai 2010 Nun habt ihr von mir schon recht lange nichts gehört. Habe gerade mitbekommen, dass mein Kumpel Bjarne euch seine Neuigkeiten erzählen will und da lasse ich mich nicht lange bitten und mache mit. Daß unser Schweizurlaub toll war, habt ihr ja nun schon gehört. Dem kann ich mich nur anschließen, aber für den Jüngling war es das erste Mal und er ist voll auf seine Kosten gekommen. Als wir ankamen, habe ich ihm sofort gesagt, du wirst mir danken, dass ich dich mitgenommen habe! So bin ich nun mal, mit meinem fröhlichen und freundlichen Naturell, möchte ich alle an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. 2009 und auch in diesem Jahr waren meine Leute mit mir wieder auf einigen Ausstellungen. Ich habe immer meine Ohren gespitzt und mitbekommen, dass sie sehr zufrieden mit mir und den Ergebnissen waren. Frauchen hat mich gelobt und gesagt, sie freut sich besonders darüber, daß ich immer so aufmerksam und freundlich im Ring bin. Als vielseitig interessierter Leonbergerrüde, ist das für mich natürlich selbstverständlich, denn ich möchte gerne allen Leuten gefallen und auch alles mitkriegen. Diese Frohnatur wurde  mir in die Wiege gelegt und darum bin ich trotz meiner 4 ½ Jahre immer noch ein jugendlicher, aufgeschlossener Bursche. Schon oft habe ich meine Leute sagen hören, dieser Hund kennt keine schlechte Laune, immer ist er fröhlich und guter Dinge. Das ist aber kein Wunder, mir geht es ja prima, leckeres Essen, große Spaziergänge mit viel Abwechslung und nun beginnt meine schönste Jahreszeit, weil schwimmen wieder angesagt ist. Schwimmen ist für mich nicht zu toppen und meine liebste Beschäftigung überhaupt. Ich finde kein Ende und belle auch mal laut, damit mein Ball ins Wasser geworfen wird. Meine Begeisterung fand ihren Anfang in Norwegen und Schweden, als wir in meiner Jugendzeit dort Urlaub machten. Hier hatte ich so viele Gelegenheiten zum Schwimmen und bin seitdem total wasserverrückt. Jeder hat halt sein Hobby, oder nicht!? Genug erzählt für heute. Laßt es euch gut gehen in den kommenden Monaten und schaut mal wieder bei mir rein, sicher gibt es irgendwann wieder News von mir. Update März 2011 Hallo, heute melde ich mich mal wieder zu Wort. Habe lange nichts von mir hören lassen. Mein Kumpel Bjarne und ich leben nun über 2 Jahre zusammen. Ja, die Zeit vergeht wirklich im Fluge. Uns Beiden geht es gut und wir haben viel Spaß miteinander. Natürlich bin ich ein ganz anderer Typ als er, immer gerne im Mittelpunkt und trotz meines reifen Alters, ein geborener Clown, der alle zum Lachen animiert. Er wirkt, obwohl er jünger ist, seriöser und erwachsener als ich. Vielleicht verstehen wir uns gerade deshalb so gut. Im Juli 2010 habe ich meine zweite Körung bestanden. Und es gab auch schon  Damen, die sich für mich interessiert haben. In meinem Körprotokoll steht:  Hoden "groß und prall“. Da mich meine Leute, bei der Fell- und Körperpflege regelmäßig abtasten, fiel Frauchen im Dezember auf, daß sich meine Hoden weicher anfühlten, anders als sonst. Im Januar, als ich bei unserer Tierärztin zum Impfen war, sprach mein Frauchen sie darauf an. Auch sie fand, daß meine Hoden sich verändert hatten. Wir beschlossen gemeinsam, im Hinblick auf meinen evtl.  Einsatz als Deckrüde, vorsichtshalber einen Spermatest machen zu lassen. Es gibt in Dortmund eine Spezialistin für diese Untersuchungen. Bjarne wurde direkt mit angemeldet. Bei der Untersuchung stellte die Tierärztin fest, daß ich eine bakterielle Infektion gehabt habe, welche unbemerkt verlaufen ist. Leider hat meine Spermaqualität dadurch gelitten. Eine längere Antibiotikabehandlung war ein Versuch, zu dem auch die Tierärztin geraten hat. Allerdings mit der Einschränkung, daß eine Verbesserung nicht unbedingt gewährleistet sei. Doch den Versuch wollten wir wagen. Nach der Behandlung und einer gewissen Wartezeit, folgte eine erneute Spermaprüfung. Leider zeigte sich durch die Behandlung keine wesentliche Besserung. Die Behandlung könnte nach einer Wartezeit wiederholt werden, aber meine Leute haben zu mir gesagt: Nun wirst du im Oktober schon sechs Jahre und warst immer gesund und munter. Besser du hast keine tollen Spermien mehr, als wenn du ernsthaft krank wärst. Natürlich freuen sie sich, daß bei Bjarne alles ok ist und er nun auch schon gedeckt hat. Ich verabschiede mich hiermit also von der Deckrüdenliste und wer von mir etwas lesen oder sehen möchte, schaut einfach auf unsere Website. PS: Besonders gefreut hat mich, daß viele Leute, die mich kennen, zu mir gesagt haben: "Schade Luis, daß du keine Nachkommen haben wirst, wo du doch so ein toller Bursche bist". Wenn das kein Kompliment ist. Update Oktober 2016 Nun habt ihr schon sehr lange nichts mehr von mir gehört. Das wird sich heute ändern, denn ich habe einige Neuigkeiten zu berichten. Seit März 2014 bin ich VDH und Klub Veteranen Champion. Da haben sich meine Leute gefreut und ich natürlich auch. Dann habe ich, 2015, mit 10 Jahren, nochmals meine BH-Prüfung mit Herrchen gemacht und bestanden. Wollte allen zeigen, daß auch ein Oldie noch nicht zum alten Eisen gehört. Leider hatte ich zwischenzeitlich auch einige gesundheitliche Probleme, war ja immer ein sehr gesunder Bursche,  aber mit den Jahren kommt doch schon mal das eine oder andere Zipperlein. Meine Prostata mußte in den letzten Jahren zweimal behandelt werden. Dann war aber glücklicherweise wieder alles ok. Im Sommer 2015 wurde an einem meiner Hoden ein Tumor festgestellt, der im Juli entfernt wurde. Ich habe aber alles prima überstanden. Mein bester Kumpel Bjarne hatte leider nicht so viel Glück wie ich. Er hatte ja eine Kehlkopflähmung, aber mit Schonung bei Hitze und einem rasierten Bauch kam er gut über die Runden. Da meine Leute schon von sehr vielen Leonbergern gehört hatten, die kurz nach einer OP verstorben sind, wollten sie diesen Schritt, so lange wie eben möglich, herauszögern. Ganz plötzlich fing Bjarne an zu humpeln. Unsere Tierärztin machte nach der Untersuchung eine Röntgenaufnahme und stellte fest, daß er Knochenkrebs hat.  Für uns alle brach eine Welt zusammen. Wir alle liebten unseren sanften Bjarne so sehr und hofften darauf, daß er keinesfalls leiden mußte. Er wurde mit konventionellen und naturheilkundlichen Mitteln behandelt und wir haben gemerkt, daß er keine Schmerzen leiden mußte. Am 14.12.2015 hatte ich meinen halbjährlichen Check-up in der Tierklinik, bei mir war alles ok. Als wir nach Hause kamen, lief uns Bjarne mit seinem Spielzeug entgegen und begrüßte freudig. Dann legte er sich im Flur wieder hin und ich ging in die Küche. Herrchen und Frauchen waren ebenfalls im Haus unterwegs. Auf einmal hörten  wir einen kurzen seltsamen Laut. Bjarne hatte innerhalb von wenigen Sekunden eine Embolie und war verstorben. Durch seinen so plötzlichen Tod, hat er unseren Leuten erspart, die schreckliche Entscheidung treffen zu müssen, wann er erlöst werden muß. Wir alle vermissen ihn noch heute sehr und denken ganz oft an ihn. Alleine sollte ich nicht bleiben, meine Leute wollten mir auf jeden Fall wieder vierbeinige Gesellschaft bieten. Sie haben mir dann erzählt, daß ich eine Hundedame an meine Seite bekommen würde. Eigentlich war ein Welpe eingeplant. Sie interessierten sich für Juttas ersten Wurf, der für März 2015 geplant war. Aber dann kam alles ganz anders. Jutta und Andrea hatten erfahren, daß Zolos Tochter Fatty Boom Boom abzugeben war, da sie für die Zucht nicht geeignet ist, wegen einer schlechten Hüfte. Weil die Beiden gerne einen guten Platz für Zolos Tochter haben wollten, wurden meine Leute von Jutta gefragt, ob sie vielleicht Interesse hätten. Mein Frauchen sagte daraufhin noch, daß Jutta sich einen Welpenkäufer wegrationalisiert hat, aber Jutta fühlte sich halt auch für die erwachsene Zolotochter verantwortlich. Das ehrt doch diese Zweibeinerin wirklich, muß ich als Hund hier einfach mal erwähnen. Am 1. Januar 2016 fuhren wir aus diesem Grund zu den “Members of the Leogang” um die Hündin kennenzulernen. Sie tobte direkt mit mir herum und war sehr freundlich und aufgeschlossen. Wir haben dann, gemeinsam mit ihrer Züchterin Natalie, einen Spaziergang gemacht und nach dem Kaffeetrinken war klar, Kiesen, so wurde sie genannt, zieht um ins Ruhrgebiet und wird mir ab sofort Gesellschaft leisten. Ihr neuer Name, “MIA”, wurde von ihr fast sofort akzeptiert und uns verbindet nicht nur die Verwandtschaft, denn ich bin ihr Großonkel, sondern wir haben auch viele Gemeinsamkeiten und ich bin froh, daß ich wieder Hundegesellschaft habe, da ich ja ein wirklich geselliger Typ bin. Mia hat sich auch ganz schnell an mich und ihr neues Zuhause gewöhnt und wir haben alle den Eindruck, daß sie sich bei uns wohlfühlt. Nun mal ehrlich, wer würde sich in meiner Gesellschaft unwohl fühlen? Ende Juni 2016, ging es für mich erneut zur halbjährlichen Gesundheitsuntersuchung. Leider fiel diese nicht so erfreulich  aus. Alles war soweit ok, Herz usw., aber dann teilte uns unser Arzt mit, daß ich zwei Nebennierentumore habe, die im Dezember 2015 noch nicht zu sehen waren. Meine Leute waren fix und fertig. Aber sie haben sich dann eingehend informiert und zu mir gesagt: “Noch lassen wir uns nicht unterkriegen, jetzt wird alles versucht, damit du bei guter Lebensqualität noch lange bei uns bleiben kannst”. Meine Ernährung ist nun absolut kohlenhydratefrei, ich bekomme nur noch Fleisch, Gemüse und Obst und ansonsten noch einige Zusätze, die mir auf natürliche Weise helfen sollen. Nach drei Monaten, kurz vor unserem Urlaub im September 2016, wurde erneut eine Ultraschalluntersuchung in der Klinik vorgenommen. Die Tumore waren nur minimal gewachsen und es gab keinen Hinweis auf Tumorinvasion. Mir geht es auch weiterhin gut und wir hatten einen sehr schönen Urlaub mit Abschluß Clubshow in Leonberg. Eigentlich sollte ich hier in der  Veteranenklasse vorgestellt werden, weil ich ja wirklich noch ein sehenswerter Oldie bin. Aber meine Leute haben beschlossen, mir den Ausstellungsstress zu ersparen. So war ich nur als zuschauender Leonbergerveteran anwesend und fand es toll dabei zu sein. Jetzt sind wir alle wieder zu Hause und hoffen, daß es mir weiterhin gut geht. Im Dezember 2016 werde ich erneut eine Kontrollultraschalluntersuchung in unserer Tierklinik haben. Drückt mir mal die Daumen, daß es auch dann noch keine schlechten Nachrichten gibt. Heute ist der 13. Oktober und ich feiere meinen 11. Geburtstag! Klaus und Marion haben gratuliert und mir verkündet, daß noch keiner ihrer vorherigen Leos ein solches Alter erreicht hat. Sie wollen mir heute einen “besonders” schönen Tag gestalten und haben mir immer wieder gesagt, was ich für ein toller Bursche bin und wie lieb sie mich haben. Werde also meinen heutigen Geburtstag genießen, und hoffe, daß ich noch lange mit meinem Rudel zusammen sein werde. Euch halte ich auch weiterhin auf dem Laufenden. UpdateMärz 2017 Hallo zusammen, heute melde ich mich mal wieder bei euch. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und ich kann sagen, daß es mir noch richtig gut geht. Die Ernährungsumstellung bekommt mir sehr gut und mein homöopathisches Mittel bekomme ich ja auch schon längere Zeit. Wie ihr sicher schon auf unserer Website gesehen habt, hat sich unser Rudel vergrößert. Elin vom Löwengarten weilt nun unter uns und hält alle auf Trapp. Ich bin natürlich, als einziger Hundemann, der Hahn im Korb. Aber ohne mich selbst loben zu wollen, meine beiden Mädels werden von mir auch gut betreut. Da höre ich keine Klagen. Seit Elin bei uns ist, mache ich jeden Mittag mit ihr und Herrchen den Senioren- bzw. Welpenspaziergang.  Hierbei wird nicht so viel gelaufen, aber wir spielen und haben Spaß zusammen, passend für Alt und Jung. Das hat mich regelrecht wieder verjüngt. Mein Futter schmeckt mir gut, ich habe Spaß und eigentlich fühle ich mich noch gar nicht wie ein Oldie. Meine Leute sagen immer, Luis hat sich sein jugendliches Gemüt erhalten und finden das wohl sehr gut so. Vom gesetzten alten Herrn kann bei mir keine Rede sein. Lebensfreude genießen, das ist mein Motto! Urlaubsplanungen höre ich in letzter Zeit auch schon mal.  Aber immer wird dann darüber gesprochen, daß unser Urlaubsziel auch für mich passend sein sollte. Die Berge in der Schweiz sind in meinem Alter sicherlich nicht mehr so geeignet, aber es gibt ja viele andere Möglichkeiten. Ich finde es natürlich toll, daß meine Familie auf mich Oldie Rücksicht nimmt und freue mich schon jetzt darauf, wenn wir mal wieder mit unserem Wohnwagen auf Reisen gehen. Das ist für mich eine schöne Abwechslung,  ich war ja immer ein reiselustiges Kerlchen und habe schon viele schöne Urlaube erlebt. Meine vierteljährliche Ultraschall-Kontrolluntersuchung war jetzt auch wieder angesagt. Leider sind die Tumore wieder gewachsen, aber Dr. Kresken, zu dem meine Leute großes Vertrauen haben, war trotzdem zuversichtlich. Noch sind Hauptschlagader und Nieren nicht betroffen. Das ist eine gute Nachricht und ich hoffe, daß sich die Tumore viel Zeit beim Wachsen lassen, denn mir geht es ja noch so gut und meine Leute wünschen sich, daß es noch lange so bleibt. Das will ich auch hoffen, denn dann könntet ihr noch öfter von mir hören bzw. lesen. Deshalb sage ich jetzt einfach mal, bis demnächst! Update September 2017 Die Zeit ist vergangen und ich habe noch einige schöne Dinge erlebt. Zum Beispiel einen erholsamen, seniorengerechten Hundeurlaub in der Eifel. Vor Jahren waren wir bereits einmal dort und da meine Leute mir in diesem Jahr keine weite Autofahrt und ein größeres Platzangebot, als im Wohnwagen, bieten wollten, sind wir im Juni wieder in das geräumige Ferienhaus, mit großem, eingezäuntem Grundstück, gefahren. Kleinere Spaziergänge konnte ich noch mitmachen und ansonsten habe ich es mir auf dem Grundstück gemütlich gemacht. Dort gab es für mich auch viele schöne Schattenliegeplätze und ich habe die Urlaubszeit richtig genossen. Danach ging es mir auch noch relativ gut, am meisten machte mir die altersbedingte Kehlkopflähmung, während der Sommerhitze, zu schaffen. Meine Tumore beeinträchtigten mich nicht. Am 1. August ging es mir plötzlich gar nicht mehr gut. Ich war apathisch und wollte weder fressen noch trinken. Meine Leute sind dann sofort mit mir zur Tierklinik, leider war mein behandelnder Tierarzt zu diesem Zeitpunkt in Urlaub. Es wurde ein Perikaderguss (Flüssigkeit im Herzbeutel) festgestellt und ich mußte punktiert werden. Nach der Behandlung durfte ich wieder mit nach Hause. Mir ging es dann auch relativ schnell wieder besser. Am 7. August hatten wir, bei meinem Kliniktierarzt, eine erneute Ultraschalluntersuchung. Dabei wurde leider festgestellt, daß sich ein Tumor im Herzvorhof angesiedelt hatte. Am 19. August bekam ich plötzlich hohes Fieber und es ging mir sehr schlecht. Wir fuhren sofort in die Notfallsprechstunde der Klinik.  Glücklicherweise hatte mein Tierarzt Dienst. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, daß ich eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) hatte. Diese wurde dann mit Cortison behandelt und es ging mir wieder besser. Mittlerweile war ich schon ziemlich schwach geworden und hatte Probleme beim Aufstehen und Laufen. Bei unserer Tierärztin bekam ich Akupunktur und Neuraltherapie. Nach diesen Behandlungen ging es mir immer für kurze Zeit besser. Freitags, am 8. September, war ich gut drauf. Am Abend bekam ich eine zusätzliche Mahlzeit, da ich durch die Cortisonbehandlung immer hungrig war. Danach bin ich mit meinen Leuten, wie immer, ins Wohnzimmer gegangen.                                                                         ------------------ Luis wirkte auf uns sehr zufrieden. Er räkelte sich vor unseren Sesseln und schien wohlauf. Dann wurde er plötzlich unruhig und ich bin mit ihm in den Garten gegangen. Nachdem er Wasser gelassen hatte, sackte er hinten langsam zusammen. Er legte sich dann hin, wie immer, um sich auszuruhen. Nach ca. 5 Minuten kam er ein Stück weiter nach vorne. Er atmete dann plötzlich sehr mühevoll und wir haben sofort bei unserer Tierärztin angerufen. Sie machte sich direkt auf den Weg zu uns. Luis legte sich in der Zwischenzeit nochmals ein Stückchen weiter nach vorne und wir merkten, daß er im Liegen sein großes Geschäft machte. Danach wurde er ruhiger. Ich ging ins Haus, um seinen Stuhlgang zu entsorgen.                 Als ich danach zu ihm kam,  war er bereits tot. Unsere Tierärztin, die später eintraf, vermutete, daß der Tumor im Herzvorhof dieTodesursache war. Wir vermissen unseren Luis sehr, aber selbst mit seinem Tod, hat er uns noch eine Freude gemacht, da er uns die Entscheidung zur Erlösung durch den Tierarzt abgenommen hat. Er war der Letzte aus dem B-Wurf 2005. Leider war es ihm und uns nicht vergönnt, daß er seinen 12. Geburtstag, am 13. Oktober, noch erleben durfte. Wir danken seiner Züchterin Rahel, für diesen wunderbaren, zuverlässigen Gefährten, der uns durch seinen liebeswerten Charakter stets erfreut und zum Lachen gebracht hat. Mein Fotoalbum Seitenanfang